Die vielen Gesichter der Kartoffel

Kartoffelbrot

Wo das Brot nach Kartoffeln schmeckt

Backen ist seine Leidenschaft. Das gestandene Handwerk liegt Jochen Keil im Blut, denn schon sein Vater und Großvater standen zur frühen Stunde in der Backstube der Bäckerei Keil in Reichelsheim. Genau genommen wird hier bereits in der vierten Generation von Hand Teig geknetet und ohne chemische Zusätze nach altbewährten Rezepten gebacken.

Dies trifft auch auf das Kartoffelbrot zu, das in den Tagen vor und während der Odenwälder Kartoffelwochen besonders gefragt ist. Mit frisch zubereiteten Backwaren beliefert das Familienunternehmen allein in Reichelsheim regelmäßig das Gasthaus „Zum Fürstengrund“ und das Restaurant „Treuschs Schwanen“. Im hauseigenen Ladengeschäft kommt Kartoffelbrot – wahlweise in Kastenform oder als Baguette – freitags und samstags ins Regal. „Der Geschmack der Kartoffel ist dem Hinzufügen von Kartoffelpüree-Flocken – nicht zuletzt der Backeigenschaft wegen – zu verdanken“, verrät Jochen Keil. Und woraus besteht das Kartoffelbrot sonst noch?

Als Quellstück dient eine Mischung aus Roggen- und Gerstenschrot mit Leinsamen. Zusammen mit Roggenvollkorn-Sauerteig, Salz, Hefe und Roggenmehl kommt es in den Backofen. Als Toping, also Zierde, werden wahlweise Schrot aus Haferflocken oder Roggenfeinschrot aufgetragen. Guten Appetit!

Bäckerei Jochen Keil, Reichelsheim

Close Window
-->